Der Finanzdienstleistungsmarkt hat einige Besonderheiten, die für Kunden und auch Unternehmensstrategen immer wieder zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen führen:
- Obwohl die privaten Haushalte in Deutschland jährlich 150 Mrd. Euro für Versicherungen ausgeben und ein Geldvermögen von über 1.700 Mrd. Euro anlegen, gehören Finanzprodukte für viele Menschen zu Low-Involvement-Produkten.
- Die langfristige Absicherung von Risiken und die lange Laufzeit von Produkten zur Vorsorge und Vermögensmehrung machen sie zu Vertrauensprodukten: Vorliegende Anbieterinformationen oder vergangene Kundenerfahrungen dienen nur bedingt der langfristigen Qualitätsbeurteilung.
- Vergleichsweise geringe Proaktivität der Kunden, weitgehend geringe Kompetenz in Finanzfragen und fehlende Transparenz zu Finanzprodukten benötigen momentan und auch in Zukunft einen personengestützten Vertrieb: Kunden sollten auf eine hochwertige und ganzheitliche Finanzberatung achten. Finanzdienstleister wiederum müssen die Motivation ihrer Kundenberater und Vertriebsmitarbeiter als Erfolgsfaktor respektieren.
YouGovPsychonomics hat eine langjährige Expertise aufgebaut, die psychologischen und ökonomischen Erfolgsfaktoren in der Dreiecksbeziehung zwischen Kunden, Vertrieb und Unternehmen des Finanzdienstleistungsmarktes zu untersuchen.
